Bachelor- & Masterarbeit

Auf dieser Seite findest Du unsere Vorlage für deine Bachelor- bzw. Masterarbeit. Darüber hinaus geben wir Dir wichtige Informationen rund um das Schreiben Deiner Arbeit: von Gliederung über Formatierung bis zur Zitation. 


Vorlage für deine Abschlussarbeit

Du fängst demnächst mit Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit an? Dann nutze gerne unsere Vorlage für Bachelor- & Masterarbeiten. Die Vorlage beinhaltet alle notwendigen Formatierungen, Verzeichnisse und Layouteinstellungen.

Im Dokument findest Du wichtige Informationen zum Arbeiten mit der Vorlage. Wenn Du weitere Informationen zu bspw. Zitation oder Gestalten von Grafiken benötigst, findest Du in unserem Blog weitere Informationen.

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Vorlage für Bachelor- & Masterarbeiten
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Gliederung

Die Gliederung Deiner Arbeit ist mit der wichtigste Baustein. Sie beinhaltet sowohl Pflichtelemente wie Verzeichnisse und die eidesstattliche Erklärung als auch die inhaltliche Struktur Deiner Arbeit. Anhand Deiner Gliederung strukturierst du Deine Arbeit zunächst vor. Diese Vorstrukturierung ist in der Regel Bestandteil der ersten Besprechung mit Deinem Prüfer.

Deckblatt

Beim Deckblatt bist du in der Regel frei in der Gestaltung. Wichtig ist nur, dass wesentliche Elemente vorhanden sind:

  • Titel
  • Dein Name (Vor- und Nachname)
  • Name des 1. Prüfers (Vor- und Nachname, ggf. Titel)
  • Name des 2. Prüfers (Vor- und Nachname, ggf. Titel)
  • Matrikelnummer
  • Abgabedatum
  • Universtität/Hochschule
  • Studiengang

Abstract bzw. Zusammenfassung

Dein Abstract bzw. Deine Zusammenfassung hat das Ziel, Deinen potentiellen Lesern einen ersten Eindruck über Deine Arbeit zu bieten. Stelle Dir beim Schreiben am besten vor, dass Du eine Art Klappentext schreibst und der Leser davon abhängig macht, ob er Deine Arbeit liest oder wieder zurück legt.
Bei einigen Unis/Hochschulen ist es Pflicht, das Abstract sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zu schreiben. Kläre daher am besten mit Deinem Prüfer ab, welche Vorgaben für Deine Arbeit gelten.

Abbildungsverzeichnis

In einem Abbildungsverzeichnis führst Du alle Abbildungen auf, die in deiner Arbeit abgebildet sind. Du nennst hierbei die Nummer der Abbildung, die Beschriftung sowie die entsprechende Seitenzahl. In Word lässt sich das Abbildungsverzeichnis automatisch erstellen. In unserer Vorlage haben wir das für Dich bereits vorbereitet.

Beispieldarstellung eines Abbildungsverzeichnisses mit einer Abbildung
Beispieldarstellung eines Abbildungsverzeichnisses

Das Abbildungsverzeichnis kann sowohl zu Beginn einer Arbeit (wie in unserer Vorlage) als auch gegen Ende einer Arbeit eingefügt werden. Sollte es keine Vorgaben von deiner Uni/Hochschule geben, sprich dies am besten mit deinem Prüfer ab.

Tabellenverzeichnis

Das Tabellenverzeichnis zeigt analog zum Abbildungsverzeichnis alle Deine Tabellen. Auch hier nennst Du die Nummer der Tabelle, die Beschriftung sowie die entsprechende Seitenzahl. In unserer Vorlage ist das Tabellenverzeichnis als automatisches Verzeichnis in Word bereits eingestellt.

Beispieldarstellung eines Tabellenverzeichnisses
Beispieldarstellung eines Tabellenverzeichnisses

Wenn du in Deiner Ausarbeitung nur eine geringe Anzahl an Abbildungen und Tabellen hast, kannst Du diese alternativ auch gemeinsam in einem Abbildungsverzeichnis zusammentragen und auf die zwei getrennten Verzeichnisse verzichten.

Abkürzungsverzeichnis

Insbesondere in technischen bzw. mathematischen Ausarbeitungen wirst Du des Öfteren mit Abkürzungen und Symbolen arbeiten. Diese kannst Du in einem Abkürzungsverzeichnis zu Beginn Deiner Arbeit zusammentragen. So bietest Du Deinen Lesern die Möglichkeit, an einer zentralen Stelle in Deiner Arbeit Abkürzungen und Symbole nachzuschlagen. Dies ist besonders praktisch, wenn Du Abkürzungen öfter verwendest und nicht jedes Mal diese Abkürzung im Text oder in einer Fußnote beschreiben möchtest.

Beispieldarstellung eines Abkürzungsverzeichnisses
Beispieldarstellung eines Abkürzungsverzeichnisses

Im Gegensatz zum Abbildungs- und Tabellenverzeichnis gibst Du im Abkürzungsverzeichnis keine Nummerierung und keine Seitenzahlen an. Stattdessen führst du die Abkürzung bzw. das Symbol auf und beschreibst dieses anschließend bzw. nennst die ausgeschriebene Form. Ist es für das Verständnis der Abkürzung oder des Symbols hilfreich, kannst Du hier auch etwas längere Beschreibungen einfügen. In unserer Vorlage für Abschlussarbeiten ist das Abkürzungsverzeichnis entsprechend formatiert und hierbei auch darauf ausgelegt, mehrzeilige Beschreibungen zu verwenden.

Einleitung

Zentrale Elemente Deiner Arbeit sind die Einleitung, der Hauptteil und das Fazit. Sie stellen eine Art "Dreiklang" dar und sind direkt miteinander verbunden und voneinander abhängig.

Mit der Einleitung führst Du in das Thema Deiner Arbeit ein und - ganz wichtig - nennst die Forschungsfrage Deiner Arbeit und die damit verbundene Zielsetzung. Anschließend beschreibst du kurz den "Roten Faden" deiner Arbeit, also welche Kapitel in welcher Reihenfolge folgen werden (dies kannst Du erst schreiben, wenn der Großteil Deiner Arbeit fertiggestellt ist).

 

Unser Tipp zur Einleitung: Verwende einige Zeit und Konzentration auf die Forschungsfrage und die Zielsetzung Deiner Arbeit. Formuliere diese klar und deutlich. Auf dieser Basis kannst Du dich in den folgenden Kapiteln an der Forschungsfrage entlang orientieren und prüfen, ob die geschriebenen Texte für die Beantwortung der Frage notwendig ist oder weggelassen werden können.

Hauptteil

Der Hauptteil stellt den Kern Deiner Arbeit dar. Diesen Teil gliederst Du in mehrere Kapitel und Unterkapitel, abhängig vom Aufbau Deiner Arbeit. Sprich die Gliederung Deiner Arbeit möglichst frühzeitig mit Deinen Prüfern ausführlich ab, sodass hier ein gemeinsames Verständnis besteht.

Orientiere Dich beim Schreiben des Hauptteils immer an der Forschungsfrage, die Du in der Einleitung formuliert hast. Jeder Absatz in Deinem Hauptteil muss der Beantwortung der Forschungsfrage dienen. Ansonsten ist der Absatz mit hoher Wahrscheinlichkeit überflüssig.

Fazit

Mit dem Fazit führst Du Deine Arbeit zu einem "sauberen" Ende. Gehe hier noch einmal kurz auf die Forschungsfrage ein und beschreibe, wie Deine Antwort auf die Forschungsfrage auf Basis Deiner Arbeit ausfällt. Vermutlich wird es in Deinem Forschungsbereich weitere folgende Fragestellungen geben. Führe diese als eine Art Ausblick kurz auf.

Anhang

Der Anhang bietet Dir die Möglichkeit im Anhang weitere Materialien deiner Arbeit anzuhängen, die für den Leser wichtige Informationen enthalten und für die Nachvollziehbarkeit deiner Arbeit benötigt werden. So ist es ggf. sinnvoll, große Diagramme bzw. Abbildungen in den Anhang zu verschieben, um keine große Lücke in den Text des Hauptteils zu reißen. Du verweist dann an entsprechender Stelle in Deiner Arbeit auf die Abbildungen im Anhang.

Wir empfehlen Dir, analog zum Hauptteil, alle Abbildungen und Diagramme im Anhang ebenfalls mit einer Beschriftung zu versehen. So kannst du zum einen in Deinem Hauptteil auf diese Beschriftungen verweisen (bspw.: "siehe Abbildung 24" ) und zum anderen werden deine Abbildungen und Diagramme aus dem Anhang dann auch in Deinen Verzeichnissen dargestellt.

Stichwortverzeichnis

In einem Stichwortverzeichnis hast Du die Möglichkeit die wichtigen Stichworte Deiner Arbeit an einer zentralen Position zu sammeln und die dazugehörigen Seitenzahlen anzugeben. Du kennst dies eventuell aus Fachbüchern, bei denen Du im Stichwortverzeichnis nach Begriffen suchen kannst, die du recherchieren möchtest und dort dann die passende Seitenzahl zum nachschlagen findest. Den gleichen Nutzen kannst Du mit einem eigenen Stichwortverzeichnis den Lesern Deiner Arbeit bieten.

Beispieldarstellung eines Stichwortverzeichnisses
Beispieldarstellung eines Stichwortverzeichnisses

Microsoft Word bietet hierfür eine Funktion an, mithilfe dieser Du nur wenige Einstellungen vornehmen musst. Das Stichwortverzeichnis erstellt sich hierbei völlig automatisch. In unserer Vorlage für Bachelor- und Masterarbeiten haben wir das Stichwortverzeichnis bereits für Dich eingestellt und mit einem Beispieleintrag gefüllt.

Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis führst Du ALLE zitierten Quellen auf. So dient dieses Verzeichnis als zentraler Nachweise über die verwendeten Quellen. Abhängig von den Dokumententypen (z.B. Sammelwerk, Einzelwerk, Artikel, Webseite, etc.) sind verschiedene Attribute der einzelnen Quellen zu nennen.

Im Regelfall haben Hochschulen und Universitäten Vorgaben, wie ein Literaturverzeichnis zu erstellen ist. Schaue Dir diese unbedingt an! Sollte es keine Vorgaben geben, ist die wichtigste Regel: einheitliche Angabe von Quellen. Jede angegebene Quelle muss also nach einem festen Muster angegeben werden.

Beispieldarstellung eines Literaturverzeichnisses
Beispieldarstellung eines Literaturverzeichnisses

Weitere Informationen zur Zitation und zum Literaturverzeichnis findest du in unserem Blog.

Eidesstattliche Erklärung

Für die eidesstattliche Erklärung sind verschiedene Formulierungen möglich:

"Ich versichere, dass ich diese Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet habe. Die den verwendeten Hilfsmitteln wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen habe ich unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht. Die Arbeit hat in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegen und ist auch noch nicht veröffentlicht worden. Ich bin mir bewusst, dass eine unwahre Erklärung rechtliche Folgen haben wird."

Wichtig ist, dass in Deiner eidesstattlichen Erklärung verdeutlicht wird, dass alle Inhalt Deiner Arbeit von Dir verfasst oder aus entsprechend angegebenen Quellen entnommen wurden.

"Ich erkläre an Eides statt, dass ich die Ausarbeitung

Titel der Abschlussarbeit

selbstständig und ohne fremde Hilfe angefertigt habe und dass ich alle von anderen Autoren wörtlich übernommene Stellen wie auch die sich an die Gedankengänge anderer Autoren eng anlehnende Ausführungen meiner Arbeit besonders gekennzeichnet und die Quellen zitiert habe."

Und nicht vergessen: Die eidesstattliche Erklärung muss von Dir unterschrieben werden!